IHC Landau verliert erstes Abschiedsendspiel

Die Herren des IHC Landau mussten sich im ersten Endspiel um den Abstieg aus der Regionalliga Südwest den Abstatt Vipers mit 3:8 geschlagen geben und müssen nun hoffen, mit einem Sieg im letzten Heim- und Saisonspiel der Saison doch noch die Wende zu schaffen.

Gegen den Meisterschaftsmitfavoriten aus Abstatt tat sich die Landauer Mannschaft schwer. Trotz der scheinbar personellen Vorteile – die Gäste waren nur mit einem Rumpfkader angereist –  gelang es dem IHC kaum, die Gäste in Bedrängnis zu bringen. Die Vipers besannen sich zunächst auf die Abwehrarbeit und versuchten nur vereinzelt durch Vorstöße selbst offensiv gefährlich zu werden.

Mit zunehmender Spieldauer wurden die spielerisch und technisch überlegenen Gäste immer mutiger, der IHC verzweifelte dagegen immer mehr. Es sollte trotz der eigentlich für den IHC sprechenden Umstände nicht gelingen, die Gäste zwingend in Bedrängnis zu bringen.

So zogen die Vipers zunächst auf 1-4 davon – während der IHC verzweifelte versuchte, doch noch eine Aufholjagd zu starten. Als es den Gästen in dieser Phase auch noch gelang, die Führung auszubauen, schien auch die letzte Hoffnung in der gutbesuchten Halle im Schulzentrum Ost im Keim erstickt.

Die Partie war entschieden und fortan geprägt von zahlreichen Unterbrechungen. Dem unparteiischen Gespann gelang es spätestens zu diesem Zeitpunkt leider kaum noch, eine für beide Seiten nachvollziehbare Linie zu vertreten. Die Folge waren zahlreiche Nickligkeiten, versteckte Fouls und die aus dem Eishockey bekannte Klärung von Meinungsverschiedenheiten in Form handgreiflicher Auseinandersetzungen.

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