Satzung

S A T Z U N G des Vereins "IHC Landau 1999 e.V."

§1 Name, Sitz, Zweck

1. Der am 24.07.1999 in Bornheim gegründete Verein wurde unter dem Namen "1.SHC Landau Fire 1999 e.V." gegründet und ändert seinen Namen wie folgt in „IHC Landau 1999 e.V. Der Verein hat seinen Sitz in 76829 Landau, Westbahnstrasse 3. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht eingetragen. 2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Zweck des Vereins ist die Förderung und das Betreiben des Inlinehockey Sportes. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen verwirklicht. Außerdem will der Verein den Inlinehockey Sport in der Öffentlichkeit bekannt machen. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§2 Erwerb der Mitgliedschaft

1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. 2. Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Vorstand einen schriftlichen Aufnahmeantrag zu richten. Zu diesem Aufnahmeantrag ist ein Formular mit persönlichen Daten und Bankverbindung vollständig auszufüllen, welches beim Vorstand erhältlich ist. 3. Die Entscheidung über die Annahme oder Ablehnung von Mitgliedschaftsanträgen obliegt der Mitgliederversammlung. Es muß keine Begründung für Annahme oder Ablehnung des Antrages abgegeben werden. 4. Die Mitglieder erkennen als für sich verbindlich die Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen der Verbände an, denen der Verein angehört. 5. Über die Aufnahme von außerordentlichen Mitgliedern entscheidet die Mitgliederversammlung. Über den Status der außerordentlichen Mitglieder entscheidet ebenfalls die Mitgliederversammlung. 6. Über die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft entscheidet die Mitgliederversammlung. Ehrenmitglieder haben alle Mitgliederrechte. 7. Die Mitgliedschaft ist die Grundlage für den Spielbetrieb. 8. Die passive Mitgliedschaft berechtigt zur Teilnahme an Mitgliedversammlungen und zur Stimmabgabe, nicht zur Teilnahme am Spielbetrieb. Die Mitgliedschaft kann zum Jahresende umgestellt werden. Späteste Abgabe des Mitgliedsantrags ist der 15.Dezember. 9. Eingetragene Familienmitglieder haben alle Mitgliederrechte.

§3 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod, Ausschluß oder durch Auflösung des Vereins. 2. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Der Austritt ist jederzeit möglich. Eine Kündigungsfrist besteht nicht. 3. Eine Rückzahlung bereits geleisteter Beträge hat nicht zu erfolgen.

§4 Beiträge

1. Der Mitgliedsbeitrag sowie Sonderbeiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung festgelegt. 2. Die Beiträge werden per Einzugsverfahren (Abbuchung zum 15.01) abgebucht oder per Dauerauftrag (spätester Temin 01.02.) auf das Vereinskonto überwiesen. Bei einem Dauerauftrag muß ein Nachweis des Dauerauftrages vorgelegt werden. Dazu muß ein Neumitglied seine Bankverbindung im Antragsformular angeben und sein Einverständnis mit seiner Unterschrift bestätigen. 3. Der Vorstand kann in begründeten Fällen Beiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden. 4. Ehrenmitglieder können von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen und Umlagen befreit werden.

§5 Straf- und Ordnungsmaßnahmen

1. Ein Mitglied kann, nachdem ihm Gelegenheit zur Äußerung gegeben worden ist, aus wichtigem Grund vom Vorstand, nach Abstimmung mit der Mitgliederversammlung, aus dem Verein ausgeschlossen werden, insbesondere wegen a) vereinsschädigenden Verhaltens, b) grober oder wiederholter Verstöße gegen die Satzung, c) Nichtzahlung von Beiträgen trotz zweimaliger Mahnung. 2. Wenn ein Mitglied schuldhaft gegen die Satzung oder Anordnungen der Vereinsorgane verstößt, können nach vorheriger Anhörung vom Vorstand folgende Maßnahmen verhängt werden: a) Verweis, b) Verwarnung, c) Geldstrafe bis zu 500,- € d) zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und an den Veranstaltungen des Vereins. 3. Die Ordnungsmaßnahmen sind mit Begründung und Angabe des Rechtsmittels zu versehen.

§6 Rechtsmittel

Gegen die Ablehnung der Aufnahme (§2) und gegen alle Straf- und Ordnungsmaßnahmen (§5) ist Einspruch zulässig. Dieser ist innerhalb von einem Monat nach Zugang der Entscheidung beim Vorsitzenden einzulegen. Über den Einspruch entscheidet die itgliederversammlung. Bis zur entgültigen Entscheidung ruhen die Mitgliedschaftsrechte des betroffenen Mitglieds, soweit sie von der Entscheidung des Vorstands berührt sind.

§7 Vereinsorgane

Organe des Vereines sind a) die Mitgliederversammlung b) der Vorstand

§8 Mitgliederversammlung

1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. 2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jedes Jahr statt. 3. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt unter Mitteilung der Tagesordnung durch den Vorstand mit Schreiben oder telefonischer Rücksprache an alle Mitglieder. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muß eine Frist von mindestens einer Woche liegen. 4. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von einem Tag mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es a) der Vorstand beschließt, b) ein Fünftel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim Vorsitzenden beantragt. 5. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder vom vollendeten 18. Lebensjahr an. Als Vorstandsmitglieder sind Mitglieder vom vollendeten 21. Lebensjahr an wählbar. 6. Die Entscheidungen der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen. Bei Stimmgleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen der Mitglieder beschlossen werden. Stimmenthaltungen bleiben für die Entscheidung unberücksichtigt. 7. Über Anträge, die nicht in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens einen Tag vor der Versammlung schriftlich oder mündlich beim Vorstand eingegangen sind. Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn die anwesenden Mitglieder mit einfacher Mehrheit beschließen, daß sie als Tagesordnungspunkt aufgenommen werden. Ein Dringlichkeitsantrag auf Satzungsänderung ist unzulässig.

§9 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus 1. dem 1. Vorsitzenden, 2. dem 2. Vorsitzenden, 3. dem Kassenwart, 4. dem Sportwart/Schriftführer. 5. dem Pressewart 6. Jugendwart 2. Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt. Vorstandsmitglieder können durch die Mitgliederversammlung durch einfache Mehrheit abgewählt werden. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds ist der Vorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl bei der Mitgliederversammlung zu berufen. 3. Der Vorsitzende beruft und leitet die Sitzungen des Vorstands. Er ist verpflichtet, den Vorstand einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder aber wenn dies von der Mehrheit der Vorstandsmitglieder verlangt wird. 4. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Bei Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. 5. Alle Ämter sind ehrenamtlich und nicht zeitbegrenzt.

§10 Gesetzliche Vertretung

Vorstand im Sinne des §26 BGB sind der 1. und der 2. Vorsitzende. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis zum Verein wird der 2. Vorsitzende jedoch nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden tätig.

§11 Ausschüsse

1. Der Vorstand kann für bestimmte Vereinsaufgaben Ausschüsse bilden, deren Mitglieder vom Vorstand berufen werden. 2. Die Mitglieder des Ausschusses wählen einen Vorsitzenden. Der Ausschussvorsitzende unterrichtet den Vorstand über die Arbeit und Vorschläge des Ausschusses.

§12 Protokollierung der Beschlüsse

Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes, sowie der Ausschüsse sind zu protokollieren. Das Protokoll ist vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen.

§13 Kassenprüfung und -verwaltung

1. Die Kasse des Vereins wird in jedem Jahr durch den Kassenwart und einem, vom Vorsitzenden bestimmten, Vorstandsmitglied geprüft. Diese Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht. Je nach Ergebnis entscheidet die Mitgliederversammlung über das weitere Vorgehen. 2. Der Kassenwart hat auf Antrag der Mitgliederversammlung oder des Vorstandes den finanziellen Stand des Vereines darzulegen. 3. Über die Verwendung der Geldbeträge entscheidet die Mitgliederversammlung und der Vorstand. Der Kassenwart handelt nur auf dessen Anweisung und trifft keine eigenmächtigen Entscheidungen.

§14 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. 2. Die Einberufung einer solchen Versammlung darf nur erfolgen, wenn es a) der Vorstand mit einer Mehrheit von drei Vierteln aller seiner Mitglieder beschlossen hat, oder b) von der Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde. 3. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern beschlossen werden. 4. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt sein Vermögen an den Deutschen Sport Bund e.V., mit der Zweckbestimmung, dass dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports, insbesondere dem Inlinehockey Sports, verwendet werden darf.